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NexPatch
Steuerberatung · Anbindung

KI für Steuerberater

KI für Steuerberater automatisiert wiederkehrende Aufgaben wie Belegerfassung, Zuordnung und Ablage, ohne das Berufsrecht der Steuerberater oder die revisionssichere Aufbewahrung zu verletzen. NexPatch bindet dafür Systeme wie DATEV und das bestehende Dokumentenmanagement an, sodass KI-Agenten Belege vorsortieren und Kanzleimitarbeitende die fachliche Prüfung übernehmen, statt Daten manuell zu erfassen.

Kanzlei
DATEV

Zwei Normen, die jede Lösung für Steuerkanzleien einhalten muss

KI in der Steuerkanzlei bewegt sich nicht im rechtsfreien Raum. Zwei Vorgaben sind für jede Lösung bindend, unabhängig davon, welche konkrete Aufgabe automatisiert wird. NexPatch prüft beide Vorgaben vor Beginn eines Projekts gemeinsam mit der Kanzlei, statt sie erst nachträglich zu berücksichtigen, wenn eine Lösung bereits im Einsatz ist.

Berufsrecht der Steuerberater

Das Berufsrecht der Steuerberater regelt unter anderem die Verschwiegenheitspflicht und die persönliche Verantwortung für steuerliche Beratung. Eine KI-Lösung darf deshalb nur unterstützend vorsortieren und vorschlagen, die fachliche Prüfung und Freigabe bleibt bei der Steuerberaterin oder dem Steuerberater. NexPatch baut Automatisierung entlang dieser Grenze, KI-Agenten übernehmen wiederkehrende, regelgebundene Schritte, die abschließende fachliche Entscheidung bleibt beim Menschen. Das betrifft insbesondere die Verschwiegenheitspflicht: Mandantendaten werden ausschließlich innerhalb der von der Kanzlei kontrollierten Systeme verarbeitet, eine Weitergabe an unbeteiligte Dritte findet nicht statt.

Revisionssichere Aufbewahrung

Belege und Buchungsvorgänge müssen über die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen hinweg unveränderbar und nachvollziehbar gespeichert werden. Eine KI-Lösung, die Belege automatisiert erfasst und zuordnet, muss deshalb so gebaut sein, dass jeder Verarbeitungsschritt protokolliert wird und das Ergebnis den Anforderungen an eine revisionssichere Aufbewahrung entspricht, statt Belege nur in einem separaten, nicht geprüften System abzulegen. Ändert ein KI-Agent eine Zuordnung, etwa weil ein Beleg zunächst falsch klassifiziert wurde, bleibt die ursprüngliche Zuordnung im Protokoll nachvollziehbar erhalten, statt überschrieben zu werden.

Typischer Ablauf: von Belegeingang bis Buchung

In der Praxis läuft die automatisierte Belegerfassung in mehreren nachvollziehbaren Schritten ab. Ein Beleg geht ein, etwa als Scan, E-Mail-Anhang oder Upload durch den Mandanten. Ein KI-Agent liest den Beleg aus, ordnet ihn einem Mandanten, Konto und Buchungskreis zu und legt ihn im Dokumentenmanagement ab. Belege mit eindeutigem, wiederkehrendem Muster werden direkt zur Buchung vorgeschlagen, Belege mit Auffälligkeiten oder untypischen Angaben werden für die manuelle Prüfung markiert. Erst nach Freigabe durch die Kanzlei fließt eine Buchung tatsächlich in DATEV ein. Dieser letzte Schritt bleibt in jedem Fall bei einem Menschen, unabhängig davon, wie eindeutig ein Beleg vom KI-Agenten eingeschätzt wurde.

Zwei Systeme, an die NexPatch anbindet

DATEV-Anbindung KI

DATEV ist in den meisten Steuerkanzleien die zentrale Fachanwendung für Buchhaltung und Jahresabschluss. NexPatch bindet KI-Agenten so an DATEV an, dass vorsortierte und zugeordnete Belege direkt in die gewohnte Arbeitsumgebung der Kanzlei einfließen, statt in einem separaten System zu landen, das zusätzlich gepflegt werden müsste. Mitarbeitende arbeiten dabei weiterhin in DATEV, die KI-Unterstützung ergänzt diese Arbeitsumgebung, statt sie zu ersetzen.

Dokumentenmanagement

Das in der Kanzlei genutzte Dokumentenmanagementsystem übernimmt die revisionssichere Ablage. Eingehende Belege, ob per E-Mail, Scan oder Upload durch den Mandanten, werden automatisiert erfasst, klassifiziert und im Dokumentenmanagement so abgelegt, dass sie den Anforderungen an die Aufbewahrung entsprechen und für die spätere Prüfung auffindbar bleiben. Auch Rückfragen an Mandantinnen und Mandanten, etwa bei fehlenden oder unklaren Belegen, lassen sich über dieselbe Struktur nachvollziehbar dokumentieren, statt in separaten E-Mail-Verläufen verloren zu gehen.

Anwendungsfall: Belegerfassung automatisieren

Belegerfassung automatisieren ist der häufigste Einstiegspunkt für KI in der Steuerkanzlei. Die folgende Rechnung ist eine eigene Modellrechnung von NexPatch mit offengelegten Annahmen, keine belegte Kundenzahl.

AnnahmeWert
Belegvolumen pro Monat in der Beispielkanzlei3.000 Belege
Zeitaufwand je Beleg bei manueller Erfassung und Zuordnung3 Minuten
Rechnerischer Gesamtaufwand pro Monat ohne Automatisierungrund 150 Stunden
Anteil der Belege mit klar erkennbarem, wiederkehrendem Muster laut Modellannahmerund die Hälfte
Rechnerisch eingesparte Zeit für diesen Anteil pro Monatrund 75 Stunden

Für diesen Anteil übernimmt KI die Vorsortierung und Zuordnung, die Kanzlei prüft und gibt frei. Die tatsächliche Einsparung hängt vom Belegmix, der Mandantenstruktur und der bisherigen Digitalisierung der Kanzlei ab und wird für jede Kanzlei individuell geprüft, bevor daraus eine konkrete Planungsgröße für das Kanzleiteam wird.

Wie ein Projekt in der Kanzlei startet

Ein erster interner Pilot mit realen Belegen aus der Kanzlei steht innerhalb von 72 Stunden, der produktive Rollout im Tagesbetrieb folgt je nach Systemlandschaft in 4 bis 10 Wochen. Welche KI-Agenten dabei konkret zum Einsatz kommen, zeigt die Übersicht der Lösungen für KI-Agenten. Wie NexPatch den laufenden Betrieb solcher Lösungen absichert, beschreibt die Betriebsseite. Ein Beispiel für den Aufbau eines vergleichbaren Projekts in der Fertigung zeigt die Referenz aus der Fertigungsbranche, Hintergrundwissen zu automatisierter Dokumentenverarbeitung liefert der entsprechende Beitrag im Wissensbereich.

Häufige Fragen